Biografie

Daniel Springer

Künstler, Autodidakt

Daniel Springer kam 1965 in Augsburg zur Welt.
Damit wären auch schon alle Entscheidungen aufgezählt, die Daniel in seinem Leben anderen überlassen hat. Für ihn gibt es keine Zufälle. Er denkt nach und entscheidet.
Daniel ist ein Macher, ein Perfektionist. Ein Getriebener, auf der Suche nach seiner Wahrheit. Wenn er etwas sieht, was ihm gefällt, hält er sich nicht lange mit Begeisterung auf. Er sagt dann: „Das probier ich auch.“ Er meint damit: “Das kann ich besser.“
Und er ist geduldig. Er ist sehr geduldig. Er vertieft sich in sein Ziel. Er feilt an seinen Ideen bis ins letzte Detail. Sobald er aber mit dem Ergebnis zufrieden ist, wird ihm langweilig. Und sofort hält er Ausschau nach einer neuen Herausforderung.
Daniel sucht und findet seine Abenteuer im Erkunden seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten.

Weg in die Kunst

Da er eigentlich aus dem Handwerk kommt, verfügt er schon über ein großes Fachwissen über den Umgang mit unterschiedlichen Materialien. Er liebt Maschinen und macht sie zu seinem verlängerten Arm. Dazu kommt seine Neugier, das grüblerische Nachdenken, und seine strikte Ablehnung aller Grenzen.

Vor vielen Jahren wurde er gebeten, einen Weihnachtsmann zu zeichnen. Daniel zögerte nicht und sagte: „Da bin ich ja gespannt. Ich habe noch nie etwas gezeichnet oder gemalt.“
Dann kaufte er sich Leinwand und Ölfarben und malte ein Selbstportrait mit Nikolausmütze.

Das war im Jahr 2009.
Beim Malen ist Daniel nicht geblieben, aber von der Kunst kam er nicht mehr los.
2015 stieg er aus dem klassischen Arbeitsleben aus und beschäftigt sich seitdem nur noch mit künstlerischer Arbeit.
Seit 2018 ist Stahl Daniel Springers bevorzugter Werkstoff. Durch Schneiden, Biegen, Treiben und Schweißen erschafft er einzigartige Werke.
Um seine Ausdrucksmöglichkeiten zu vergrößern, hat er sich autodidaktisch unter anderem das Blattvergolden und das elektrolytische Vergolden angeeignet.
Daniel Springers Ziel ist es, einzigartige Kunstwerke zu schaffen, die die Zeit überdauern. Dafür ist ihm keine Mühe zu groß und kein Weg zu weit.

Birgit Riemann 2021